Entwicklung und
Zusammenarbeit

Digital monthly 9/2026

Wie überleben wir die Klimakrise?

Ein Kämpfer der Befreiungsfront von Azawad (FLA) steht im Mai vor dem Gebäude der Regionalen Bildungsakademie in Kidal im Norden Malis, das bei Kämpfen vor der Einnahme der Stadt durch die FLA-Truppen schwer beschädigt wurde.
Konflikte und Klimawandel

„Die Sahelstaaten müssen Frieden mit ihren Randgebieten schließen“

In der Sahelzone erschweren Konflikte zwischen Regierungen und Terrorgruppen der Bevölkerung, sich an den Klimawandel anzupassen. Die Staaten müssten die Themen Land, Sicherheit und Mobilität angehen, sagt Kamal Donko im E+Z-Interview.

Fotografie von Fabeha Monir.
Unsere Sicht

Wir leben in einem Katastrophenfilm

Auf allen Kontinenten brennt es. Unser Planet ertrinkt und verdorrt zugleich. Ist der Punkt erreicht, an dem wir alle begreifen, auf welchem Weg sich die Menschheit befindet?

Fabeha Monir.
Künstlerin des Monats

Fabeha Monir ist eine unabhängige Fotojournalistin aus Bangladesch

Fabeha Monir ist eine unabhängige Fotojournalistin mit Sitz in Dhaka, Bangladesch. Zwei ihrer Kunstwerke sind in der September-Ausgabe von E+Z zu sehen.

More Articles

Auf der Pazifikinsel Pele in Vanuatu – die immer wieder von Klimakatastrophen heimgesucht wird – sind Grabsteine eines überfluteten Friedhofs an Land gespült worden.
Migration

„Entscheidend ist, früher zu investieren“

Ob Frühwarnsystem oder geplante Umsiedlung – Klimamobilität erfordert praktische Lösungen, um Vertreibungskrisen zu verhindern. Amy Pope, Generaldirektorin der IOM, erläutert, welche Maßnahmen für Entscheidungsträger*innen Priorität haben sollten.

Tuareg auf ihren Kamelen in Niger.
Indigene Völker

Von den Tuareg lernen, wie man sich gegen den Klimawandel wappnet

Seit Jahrhunderten verwalten die Tuareg knappe Wasser- und Weideressourcen durch Mobilität, Zusammenarbeit und Gewohnheitsrecht. Regierungen und internationale Förderer sollten sie und andere Indigene Gruppen als Partner bei der Klimaanpassung anerkennen.

Das Dorf Pratab Nagar in der Provinz Satkhira ist einer von vielen Orten in Bangladesch, die vom Klimawandel betroffen sind, etwa durch steigende Wasserstände, Erosion und Versalzung.
Katastrophenschutz und -vorsorge

Mehr als nur Überleben nach Zyklonen

Bangladesch hat es geschafft, seine Bewohner*innen wesentlich sicherer durch Wirbelstürme zu bringen als früher. Jetzt geht es darum, die Lebensgrundlagen für die Zeit zwischen den Zyklonen zu erhalten. Ein wichtiges Thema ist der Kampf gegen Versalzung.

Entwicklungsministerin Reem Alabali Radovan besuchte 2025 gemeinsam mit Jihad Al-Mahamid, Staatssekretär im jordanischen Ministerium für Wasser und Bewässerung, die städtische Grundwasserquelle in Amman.
Internationale Zusammenarbeit

Wer in Wasser investiert, investiert in Sicherheit

Sauberes Wasser wird weltweit immer knapper, was das Risiko für Versorgungskrisen und Verteilungskonflikte erhöht. Wie deutsche Entwicklungszusammenarbeit in Ländern wie dem Irak und Jordanien die Wassersicherheit verbessert.