Entwicklung und
Zusammenarbeit

GTZ und KfW melden Rekordergebnisse

Die Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) und die KfW Entwicklungsbank verzeichneten im vergangenen Jahr nach eigenen Angaben die bislang besten Ergebnisse ihrer Geschichte. Die GTZ steigerte ihren Umsatz gegenüber 2005 um 4,8 Prozent auf fast 918 Millionen Euro. 769 Millionen Euro entfielen auf den gemeinnützigen Bereich, ein Plus von 11 Prozent. Den größten Zuwachs verzeichnete die Gesellschaft bei den so genannten Kofinanzierungen: Das sind Vorhaben im Auftrag des Bundesentwicklungsministeriums (BMZ), an denen sich weitere Geldgeber beteiligen. Dieser Geschäftsbereich wuchs im vergangenen Jahr um 29 Prozent; größter Kofinanzierer war das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR.

Die KfW Entwicklungsbank und die ihr angegliederte Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft (DEG) steigerten ihre Neuzusagen im vergangenen Jahr gegenüber 2005 um ein Drittel auf rund 3,4 Milliarden Euro. Davon entfielen 2,5 Milliarden Euro auf die KfW und 0,9 Milliarden Euro auf die DEG, die Privatunternehmen in Entwicklungsländern fördert. Laut KfW geht der starke Anstieg an Neuzusagen vor allem auf den verstärkten Einsatz von KfW-Eigenmitteln zurück, die den BMZ-Mitteln beigemischt werden. 41 Prozent oder eine Milliarde Euro der KfW-Zusagen im vergangenen Jahr stammten aus Eigenmitteln. (ell)

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