Entwicklung und
Zusammenarbeit

Digital monthly 3/2026

Was wird aus der humanitären Hilfe?

Lebensmittelhilfen in Kakuma stehen nun nur noch jenen Personen zur Verfügung, die vom WFP den entsprechenden Kategorien zugeordnet wurden.
Geflüchtete

In der letzten Kategorie zu landen, heißt, gar kein Essen zu bekommen

Die Kürzung internationaler Hilfsgelder stürzt Kakuma, eines der größten Geflüchtetenlager der Welt in Kenia, in eine humanitäre Krise. Die Lebensmittelrationen wurden auf einen Bruchteil des Mindestbedarfs reduziert.

Bild von Muthoni Nderitu
Humanitäre Hilfe

Dass es an Finanzierung fehlt, um Leid zu lindern, ist ein Skandal

Nur rund ein Viertel der weltweit geplanten Hilfsvorhaben waren im Oktober finanziert. Was das bedeutet, kann man unter anderem an der Grenze zwischen Tschad und Sudan beobachten: Die Weltgemeinschaft verstößt gegen ihre eigenen humanitären Prinzipien.

Muthoni Nderitu (“Blu”) ist eine autodidaktische Künstlerin.
Künstlerin des Monats

Muthoni Nderitu organisiert Kunstworkshops mit Kindern

Muthoni Nderitu („Blu“) ist eine autodidaktische Künstlerin aus Kenia mit einem Hintergrund in psychologischer Beratung. Zwei ihrer Werke sind in der E+Z-Märzausgabe erschienen.

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Humanitäre Organisationen arbeiten  in Tschad eng zusammen, insbesondere seit weltweit Hilfsgelder gekürzt wurden. Ein medizinisches Team des IRC und des UNHCR arbeitet in einer Erstaufnahmeeinrichtung in der Grenzstadt Adré.
Humanitäre Organisationen

Humanitäre Krise in Tschad: „Wie priorisieren wir Prioritäten?“

Tschad, selbst ein von Armut geprägtes Land, beherbergt Hunderttausende Geflüchtete. Weltweite Kürzungen von Hilfsgeldern bringen humanitäre Organisationen in eine fatale Situation. Wir haben den Landesdirektor des International Rescue Committee gefragt.

Patient*innen warten vor dem Gesundheitszentrum des IRC in Farchana, Osttschad.
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Dass das Zusammenleben in Osttschad funktioniert, grenzt an ein Wunder

Der Flüchtlingsstrom aus Sudan brachte internationale Hilfsorganisationen in den Osten Tschads, eine Gegend, die nahezu abgeschnitten ist von jeglicher Infrastruktur. Die Gefühle vor Ort sind gemischt.

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„Der Triple Nexus braucht mehr Flexibilität und Fehlertoleranz“

Humanitäre Hilfe, Entwicklung und Friedensarbeit enger zu verzahnen, ist das Ziel des Human-Development-Peace-Nexus. Katharina Valjak von Misereor erläutert im Interview, weshalb seine Umsetzung stockt und wo Verbesserungspotenzial besteht.